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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Im Bilde zeigt er dir sein ew'ges Wohngefild,

Weil du ihn anders nicht kannst fassen als im Bild.

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Des Baumes Blut' erfreut, des Baumes Schatten beutEin Dach dir, und ein Mahl die Frucht, die er verstreut.

Was brauchst du noch? ein Kleid? nimm es von seinem Bast:Mach' auch ein Buch daraus, wenn du es nöthig hast.

Und brauchst du dann ein Grab, er wird dich auch begraben,Viag Ruh im kühlen Grund, mag Feuertod dich laben.

Den Scheiterhaufen baut er hier, und dort den Sarg,

Bis deinen Rest im Schirm er seiner Wurzeln barg.

Was keucht durch fernen Raum der Hunger fremden Brotes,Wenn dich begnügt ein Baum des Lebens und des Todes?

Als Vogel schwinge sich dein Geist, vom Leib geschieden,

Dem höchsten Wipfel zu, der nicht mehr ist hienieden ;

Und singe von dem Baum des Todes und des LebensHerab zum Erdenraum den Frieden nicht vergebens.

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Wie einem Thiere mag zu Mnth sein, kann ich dochBegreifen, weil ich selbst als Kind auf Vieren kroch.

Wie einem Vogel sei zu Sinn, begreif' ich nicht,

Weil stets die Schwinge mir gebrach und noch gebricht.

Was alles da so leicht fliegt unterm Himmelsbogcn,Aus einer andern Welt scheint es hereingeflogen;

Ans einer andern Zeit. Es gieng die große FlutNur über Thiertrotz weg, nicht über Vogelmnt.