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Das hat am längsten Tag und nm die längste NachtEin Unglück, jedes ohn' ein gleiches, mir gebracht.
Nun bringe dieses mir in lang- und kurzen Tagen,Wenn nicht bcsondre Lust, doch Ruhe sonder Plagen.
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Wer in dem Winter stirbt, warum sollt' er nicht sterben,Wo alle Blätter von des Frostes Hauch verderben?
Und wer im Sommer stirbt, wo alle Blumen blühn.
Wie war' er todt? sein Grab macht Lebenshoffnung grün.
Drum wer im Sommer dir, und wer im Winter starb,Natur hat einen Trost, Heil dem, der ihn erwarb !
36 .
Ja such' in deines Volks Rnhmtempel nur zu prangen,
Wo lebend nicht hinein, im Tod doch, zu gelangen.
Daß, wann viel Namen, die nun klingen, sind verklungen,Noch deiner sei genannt von später Enkel Zungen.
Nicht wecken wird dich das, noch stören deine Ruh,
Doch Trost und Lohn dir sein: Noch ruhend wirkest du.
Im Tode wirkst du, was du nicht gekonnt im Leben,
Zn sittigen die Welt und Herzen zu erheben.
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Schön ist es überall, ein Stellvertreter sein,
Zu gelten für die Welt, und nicht für sich allein.
Die vielen gehn dahin, vom Drang des Tags getrieben,Und wo sie grenzen, ist nicht ihre Spur geblieben.