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Drum laß, wie's ist getheilt, und nimm au Lust und LeidDer Bruder Authcil ohn' Hartherzigkeit und Neid.
Dem Reichen laß sein Gut, wenn cr'S allein will tragen,
Und tragen hilf so viel du kannst des Armen Plagen.
26 .
Die Welt ist öd' und leer, und grenzenlos der Raum,
Wo nicht die Liebe wohnt mit einem Himmelstraum, —
Go nicht die Liebe wohnt, von der, zu der du gehst,
Um deren Mittelpunkt du dich im Geiste drehst.
Drum denke, wo du gehst, damit nicht öd' erscheineDie Welt, daß eine Lieb' auch dort wohnt, irgend eine, —
Daß irgend einer dort träumt seinen Liebestranm;
Den gönn' ihm, träume mit, und voll sei dir der Raum.
27 .
Laß deinen Arm nicht schlapp am Leibe niederhangcn,
Und laß ihn auch zu weit aus in die Luft nicht langen.
Denn nichts erlangen wird, wer nicht den Arm ansstreckt,
Und der verrenket ihn, wer ihn zu weit ansreckt.
28 .
L geh nicht stolz einher ans Erden! denn nicht birstDer Boden, wo du trittst, wie stark du treten wirst:
Und zu der Berge Haupt wird dein's empor nicht reichen.
Bei Gott und Menschen sind verhaßt des Hochmuths Zeichen.