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Das ist dir besser, als wenn unversehrt vom Leide,Bon Leidenschaft getrübt, du hättest alle beide.
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Zwei, die sich lieben, sind einander so unähnlich,
Daß der Verstand nicht weiß, was sie bewegt sv sehnlich,
Und endlich meint, daß von Unähnlichkeit getriebenSie sei'n, einander zur Verähnlichung zu lieben.
Allein mit Künstlerblick, mit liebeSfähigcm AugeSieh recht die beiden an, und ihre Seelen fange;
So siehst du ans der Züg' Unähnlichkeiten steigenGeistige Aehnlichkcit, wie Blütendnft sich zeigen;
Der, wenn Einbildungskraft ihn walten und entfaltenSich läßt, die beiden wird zu Einem nmgestalten.
Wenn ich ein Maler war' und hätt' ein Lieb ein feines,Ich malt' uns ohne Zwang als zwei zugleich und eines.
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A» Kindern Hab' ich oft bewundert, wie in BildernSie gleich den Gegenstand erkennen, den sie schildern.
Ein mir gemaltes Pferd, ja gar ein nur in StrichenGezeichnetes, worin hat's einem Pferd geglichen?
Sv Groß' als Umfang fehlt, so Leben als Bewegung ;Was ist im Bilde denn zu des Begriffs Anregung?
Der Geist muß innerlich voll scin'von solchen Bildern,Die dann nach ihrer Kunst die Künstler außen schildern,
lind solche Bilder sind dein Kind schon eingeboren,
Äc werden ihm nicht erst durch Bildung anerkoren.