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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Es ist dasselbe noch, und ist ein andres doch,

Ich seh' es ganz, nnd seh' dazu viel andres noch.

Nim laben will ick mich am neuen Blick mit Schweigen,Und eine Stufe dann vielleicht noch höher steigen.

Ich Hab' ein wonniges Gcfild im Tranm geschn,

So Heller Lichter, die mir noch im Herzen stehn,

, Ich weiß nicht, ob ein Land, wo ich daheim einst war,Dabeim einst werde sein, doch heimisch wunderbar.

! So heimisch war es mir, so heimlich nnd geheim,Bcrtraulich zeigte mir sein Sehnen jeder Keim,

! Ich sah das grüne Laub, das nie wird Wiudeöranb,

Die Lust von keinem als erfüllt von Blütcnstanb.

Ich sah des Waldes Kranz im Abendsonnenglanz,

Der doch nicht nntergicng und hell war immer ganz.

Da ich so Helle sch' in Träumen, soll ich klagen,

! Daß mehr und mehr den Dienst die Augen mir versagen?

Ja wol, es sieht ein Mensch mit Augen nicht allein;

Was sehcuswerth ist, sieht dein innreö Licht allein.

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Wie augentröstlich auch und lieblich lenzverjünglichDas Grün der Fluren sei, es ist doch nicht ursprünglich.

Das Grün ist, wie bekannt, gemischt aus Gelb nnd BlauNun welches Blau nnd Gelb mischt so das Grün der An?

Der Sonne goldner Schein, das Blau im Actherraum;Ans beiden ist gewebt des Frühlings grüner Tranm,