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Der Lenz im Herzen mir zeigt dir des Lenzes LpnrVon außen auch und macht die Welt zur Gottesflur.
3.
Ein Wandersmann, der aus der weiten Wüste kam,
Wo er nicht Menschcnwort noch Menschenblick vernahm,
Tritt in ein Felscnthal, von Bäumen kühl beschattet,
Wo eine Quelle rauscht, da setzt er sich ermattet.
Nun schaut er in den Quell und sicht sich selb darinn,
Und weiß nicht, daß er's ist, und schwankt in seinem Sinn,
Er schwankt, alswic er sicht sein Bild im Quelle schwanken,Und sinkt, wie in die Flut, in wogende Gedanken,
Dann ruft er staunend aus: Wer bist du? und mit Staune»Hört er der Felsen Mund: Wer bist du? gegenraunen.
Durch Gegenfrage wird die Frage nicht beschwichtet,
Doch hat die Einsamkeit nichts andres ihm berichtet.
Sich selb nur sicht der Mensch im Spiegel der Natur,
Und was er sie befragt, das widerholt sie nur.
Vom nieder» Hügel sah ich ans mein Hcimatsthal,Und alles lag vor mir verklärt im Souucnstral.
Ich sah das Einzelste mit Liebcsblick, das kleinste,Und jeder Unterschied ward mir vertrant, der feinste.
Ich sah mich satt daran, viel liebe lauge Stunden:Dann stieg ich höher an, als jene Lust geschwunden.
Ich stieg auf einen Berg, der sich vor mir erhoben;Und wieder auf mein Thal schau' ich herab von oben.