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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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191
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Eft mahnt ein jäher Stoß den sorgenlosen GleiterMs glatter Lebensflnt an Trümmernng und Scheiter.

Du dank' ihm, daß er ans GedankenlosigkeitDich weckt, zu danken Gott für gnädiges Geleit;

Für gnädiges Geleit zn danken und ;n flchn,

Daß weiter sanft gewiegt dein Schifflcin möge gehn.

36 .

Unglücklich kann ein Mensch vor lauter Glück sich fühlen;Hin kleines Ungemach kann großen Schaden kühlen.

Hch denk' an einen Freund, der, weil bei Nacht und SchlafNie eine Feuersbrunst, ein Diebstahl nie ihn traf,

Eich mußte Nacht für Nacht dom Traume lassen äffen,Hetzt endlich sollte, was ihn noch nicht traf, betreffen.

Wie glücklich hält' ein Dieb, ein Feuer ihn gemacht!Amchig hätt' er dann geschlafen jede Nacht.

37 .

Im Anfang hofft ein Mensch mit glücklichem ErdrcistenWas unerhörtes unvergleichliches zu leisten.

Bald sieht er sich enttäuscht, von Schranken cingehemmt,Ecrgcbeus daß er noch die Kraft cntgcgenstcmmt.

Er fühlt es wol und sucht sich's ans dem Sinn zn schlagen.Daß ans der Welt heraus nichts kommt mit seinen Plagen.

Tech zur Gewohnheit ward ihm seine Plage so,

Nur durch die Plage wird er noch des Lebens froh.