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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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23 .

Wenn etwas Schönes für mich selbst und für die WeltIn mir geworden ist den Kämpfen zum Vergelt,

Die ich gekämpft, so will ich gern gekämpft sic haben,Und mögen sich mit mir am Schönen viele laben!

Doch manchmal denk' ich, ob nicht sei erkauft zu theucrEin bischen lantrcs Gold für so viel Läntrnngsfcner,

26 ,

Ost faßt mich, wenn ich seh' ein zartes Kinderlcbcn,Wchmuth, wie ihn: die Zeit wird Müh' und Dornen weben.

Viel seltner füllet mich sein Anblick mit Behagen

Der Frücht' und Blüten, die ihm noch die Welt wird tragen,

Ich schließe nicht daraus, daß eitel sei die Welt,

Doch daß sie mir nunmehr als eitel dar sich stellt.

27 ,

Wie gleichest du, o Mensch, und dein Geschick den Saaten,Von denen Niemand weiß zuvor, wie sie gerathcn.

Wie manches Ungemach, Frost, 'Nässe, Dürre, Brand,Gibt ihnen zu bestehn des Himmels Unbestand !

Und wenn sie glücklich nun bestanden die Beschwerden,

So ist ihr Ende, daß sie abgeschnittcn werden,

28 ,

Schön ist der Tropfen Than am Halm, und nicht zu klein,Der großen Sonne selbst ein Spiegelglas zu sein.