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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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stlmehr: Was sie begehrt, wird darum gut sic uemieuind was sie scheuet, das davon als Böses trennen.

Die Trennung bös und gut bringst du nur in die Welt,Indem du sagst, wie sic sich zur Begier verhält.

Und hätte bös und gut der Mensch nicht unterschieden,War' er begierdelos, mit der Natur im Frieden,

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Verrede nicht, zu thun, was du dir vorgenommenZu lassen! Uebernacht kann cs dir anders kommen,

sUnd auch zu lassen das verrede nicht, was duZn thun dir vorgesctzt; viel ändert oft ein Nu,

Schwach ist das Menschenkind, ein Rohr bewegt vom Wind;O tadle nicht, daß du bist wie die Andern sind.

Nur wo gebeut die Pflicht und wo sie widerspricht,

Da thut und unterläßt ein Mann, und ändert nicht.

Doch Vieles kann geschehn und kann auch unterbleiben.

In solchem darfst du dich von außen lassen treiben.

ll.

Dm Menschen sollst du dich insoweit anbequemcn.Um jeden in der Art, wie er sich gibt, zu nehmen.

Nur selber jedes Art und Unart anznnehmcn,Insoweit sollst du dich den Menschen nicht bequemen.

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Am Ort, wo du einmal cntgiengst des Tigers Krallen,Wrst ohne Wallung du nicht leicht vorüber wallen.