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Der Muth ist also gut, und besser noch Gutwillig;
Wie wird ans beiden denn das böse Wort Muthwillig?
Du lernst daraus, o Kind, viel Gutes wird zuletztEin Böses, wenn man es verkehrt znsanunensctzt.
Ein mnth'ger Will' ist gut, noch besser will'ger Mnth,Doch Willmnth und Mnthwill' ist eine böse Brut.
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Wer wird von Sorgen frei? kein Mensch in keiner Lage;
Wie glücklich deine sei, doch bleibt! wielang? die Frage.
Und wer in sich nicht, fühlt in Andern sich gedrückt ;
Denn wer ist glücklich, sicht er Andre unbeglückt?
ll.
Die beiden Palmen, die dort alternd stehn beisammen,
Sie danken nicht ihr Heil dem Grund, ans dem sie stammen;
Sie danken es dem Hauch des Himmels, Poesie;
Sie stehn, weil einmal sprach ein Dichter scheidend hie:
Ihr beiden Palmen, gebt mir euer» Abschiedsgrnß,
Weil ich von allem, was mir lieb ist, scheiden muß.
Nie rastet das Geschick, zu scheiden und zu trennenAns Erden alle, die sich lieben und sich kennen.
Ihr aber bleibet nngeschiedcn mir, ihr beiden!
Doch wird das Unglück auch einst kommen, euch zu scheiden.
Der Dichter sprach'S, und gicng den schweren Abschicdsgang,Doch in den Lüften hier blieb seines Liedes Klang.
Es gieng von Ohr zu Ohr das Lied, von Mund zu Munde,Und nie droht' Axt und Beil dem heil'gen Palmenbnnde.