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^Dc»m im Oktober, wann der Mond erhellt die Nacht,
Das ganze Westgcbirg von blauem Feuer lacht.
-Doch wann die Nacht ist trüb, irrt wimmelndes GefnnkelBuntflammig über's Feld, und das Gcbirg ist dunkel.
Bon solchem Feuer sah ich selber überhülltsDas ganze Lager Nachts der Karawan' erfüllt;
/Daß wilder Schreck ergriff Maulesel und KameleUnd selber leise Furcht die doch bewußte Seele.
Wir wußten, daß ein Schein cs wäre, doch cs drangMer Schein als Wirklichkeit sich auf und macht' uns bang.
'Wir sahen, daß die Glut kein trocknes Hälmchen fehlteUnd am bethautcn selbst den Tropfen Than nicht zehrte.
^)ic Flammen schienen nur zu schweben ans den Spitzen,Wo Blüten saßen sonst und wieder sollten sitzen;
Alsob dis Flammcnspiel des Herbstes, beiderlei,
^Ein Sommernachspiel und ein Frühlingsvorspiel sei.
AZir schritten durch die Glut, die rings empor sich bauschte.Um uns wie Ueberschwang von goldncn Aehrcn rauschte-
selbst mitten in der Glut war Wärme nicht zu spüren;Mo linde Feuer kann die Gottes-Allmacht schüren.
Nicht Wärme fühlten wir, doch eine milde Glut,Bewunderung der Macht, die lichte Wunder thnt.
^Das war vom Fcncrgcist die zweite der Gestalten;Alm schönsten aber soll die dritte sich entfalten:
bann übcr'm Boden selbst nicht eine Flamme bleibt,mch jede drunten birgt und im Verborgnen treibt;
Im Frühling brechen dann vom Boden in zahllosenVerwandlungen hervor die Flammen selbst als Rosen.