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s Daß auseinander sie uns halten, statt zusammen,j Ist Schuld der Einzelnen, die aus dem Einen stammen;
- Daß sie in Einzelheit die Einheit nicht behüten,
Wie einen Blütenbanm anömachcn alle Blüten:
^ So sollten, ohne daß sie in einander schwammen,
' Die Eine Glut beseelt, auch in einander flammen;
s Ein Baum der Weltvcrnunft, verzweigt in seine Ranken,z Sich denkend Eines Geists einträchtige Gedanken;
Wo jeder göttliche Gedanke war' ein Glan;
«Für sich, doch erst ein Licht zusammen alle ganz.
MAnnäherung dazu ist jedes Geistes Macht,
Der alles denket nach, was Andre vorgedacht.
Der selber denket vor, was nach ihm fort sich denkt,
In jede Dcnksorm sich, und jed' in sich versenkt.
Vorahncnd löst sein Geist der Geister Widerspruch,
Wie Frühling Wald und Feld in Einen Wohlgernch.
Du bist nur halb, o Mensch, wie dich hervorgcbrachtHat die Natur, und halb, wie du dich selbst gemacht.
Sie hat den festen Grund gelegt, an den du rührenNicht darfst, dir aber bleibt der Ban drauf anszuführen.
Bei jenem kannst du nichts, bei diesem alles thnn,
Und dieses ist genug, um träge nie zu rnhn.
Nie ruhe, bis du gut das was du schlecht gemachtAn dir, und was du falsch gemacht, hast recht gemacht.
Dazu ist's nie zu früh, dazu ist's nie zu spät!
Denn stets im Werden, bist du nie geworden stät.