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80 .
Es hat Natur dem Mann dazn das Weib beschiedcn,Damit der Geist gestellt sei durch den Leib zufrieden.
Der Geist, wenn er den Zoll der Sinnenwclt gegeben,
In seine Reiche soll er ungehindert schweben.
Wenn Er im Innern nun des Lebens Früchte zeitigt,
Hat Sie die Störungen von außen ihm beseitigt.
Und was er so vollbringt, das hat sie mitvollbracht,
Weil sie für ihn gelebt, weil er für sie gedacht.
Fragt ihr, in welcher Schul' ich, was ich lehre, lernte?Mein Licbesfrühling trägt nun seine Weishcitsernte.
81 .
Mir kam ein Freund, den ich nicht sah in langen Jahren,Der hatte nichts von mir, ich nichts von ihm erfahren.
Nun gieng er, ohne baß er viel von mir erfuhr,
Weil er von sich allein mich ließ erfahren nur.
Es war ihm offenbar viel minder um mein LebenZn thun, als Kunde mir vom scinigen zu geben.
So hat er denn von mir in Wahrheit nichts bekommen;
Ich habe, was von ihm zu brauche» war, genommen.
32 .
Ein schlimmes Treiben ist's, bei dem es nicht kann bleiben,Wenn keiner bleiben null bei dem, was er soll treiben;
Wenn jeder treiben will das was der Andre treibt,
Nicht Schafe treiben will, weil jener Böcke treibt: