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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Und lächelnd hebt sie an: Das liegt gewiß daran,

Daß nun des Fürsten Herz dem Land ist zugethan.

Denn wo nur zugethan der Himmel ist der Erde,

Da nähret sich mit Lust aller Lcbend'gen Herde.

Und also, wo der Fürst in Liebe seinem LandIst zugethan, das ihm vertrant des Himmels Hand.

Der alte Landmann spricht: Der Himmel sei gepriesen,Daß er zu rechter Zeit dem Land die Huld erwiesen!

Das Land zu räumen, wird nun keine Noth uns dringen;Doch wer wird unfern Dank dem Fürsten hintcrbringen?

Ich sch' an dir, mein Gast, nachdem dir am GewandDer Regen trocknete, du bist von edlem Stand.

Bring' morgen, wenn dn ziehst, die Kund' in's Fürstenhaus;Heut aber ruh' vergnügt in Baueruhütten aus.

33 .

Ein Edler auf Besuch kam zu dem Tbor des Andern,Und zur Anmeldung ließ hinein dis Blatt er wandern:

Ist Eintritt mir gewährt? Ich komme wie die Feder,Die herführt jeder Wind und weiter führet jeder.

Und jener schrieb heraus: Zum Eintritt nicht gereichtWird die Erlaubnis dir, du machtest dich zu leicht.

Und jener schrieb hinein: Ich komme wie der Stein,Wo der ins Wasser fällt, da bleibt er liegen fein.

Und jener schrieb hinaus: Erlaubnis nimmermehr

Wird dir znm Eintritt hier, dn machtest dich zu schwer.

Und jener schrieb hinein: Ich komme wie der Reiter,

Der, wo er sein Geschäft gethan hat, reitet weiter.