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Der Alte sprach: Was bleibt denn übrig, als zu wandernAns einem Land, das Gott verlassen hat, znm andern?
Geh, Hirte, gib dem Vieh hier seine letzte Rast!
Und dn, o Tochter, trag' dein letztes ans dem Gast!
Wir haben manchen hier gespciset und gctränket:
Nun schaffe, daß mit Dank es dieser uns gedenket!
Wir werden keinen Gast hier tränken mehr und speisen;
Wer weiß, im fremden Land wer uns cs wird erweisen?
Da sah der Fürst sic an, die sich mit Anstand schürzte.
Ein neues Mahl anftrug und es mit Anmnth würzte.
Das Mahl blieb unberührt; doch, wenn er's nicht genoß,Nicht war es, weil er dacht' an sein vergoldet Schloß;
Vielmehr weil er an's Wort, das sie gesprochen, dachte,
Von dem zuerst die Lieb' iu seiner Brust erwachte:
Die Liebe für sein Land, mit welcher Hand in HandVielleicht noch eine gieug, die er sich nicht gestand,
Znm Herzen sprach er: Weh dem Trotz, der dich bethörte,
Der wie ein Fluch das Glück unschuld'ger Hütten störte!
Daß so der Segen fehlt, wo Liebe nicht vermählt
Dem Land des Fürsten Herz, warum blieb mir'» verhehlt?
Er dachte nach, da trat von neuem ein der Hirte,
Und um der Herde Stand ward er befragt vom Wirthe.
Er sprach : die Herde hat sich anders nun besonnen ;
Der Mütter Euter schwillt und füllet alle Tonnen,
Wetteifernd lassen sie die Milch im Kübel schäumen;
Sie haben offenbar nicht Lust, das Land zu räumen.
Der alte Landmann lenkt den Blick, den er gesenkt,
Der sinn'gen Tochter zu, die wohl weiß was er denkt.