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Mit Umnuth trat er ein in's niedre Hiittcndach;
Mit seiner Tochter saß ein Vater im Gemach.
Ter alte Vater herb, ein Landmann starr und spröde,
Die junge Tochter mild, ein Landkind hold nnd blöde;
Alsob ein alter Dorn mit rauhbcmoos'tem NackenTie schönste Rose trüg' als Schmuck an seinen Zacken.
Der Fürst gewahrte nicht die Rose dnftnmschwommcn,
Und hörst es kaum, wie ihn der Vater hieß willkommen.
Der Tochter winkte der, die sich mit Anstand schürzte,
Dem Gast ein Mahl anftrng nnd es mit Anmnth würzte.
Das Mahl blieb unberührt, der Gast stumm nnd verdrossen.Die Würze merkst er nicht, sonst hätst er es genossen.
Er dachst im stillen Kreis an seinen lauten Troß,
Und ans der nackten Hütst in sein vergoldet Schloß.
Da trat am Abend ein des Bauern Knecht, der Hirte,
Nnd um der Herde Stand ward er befragt vom Wirthe.
Er sprach: Die Herde war noch nie in schlimmen» Stande,Die Nahrung scheint ihr nicht mehr anznstchn im Lande.
Die Enter alle sind versiegt, es hilft kein Füttern,
Den eignen Lämmern wird kein Trunk von ihren Müttern.
Der alte Landmann wiegt sein Haupt erstaunt: VersiegtDie Euter auf einmal! Wer sagt, woran das liegt?
Da hebt die Tochter an: Es liegt allein daran,
Daß nicht des Fürsten Herz dem Land ist zngethan.
Den» wo nicht zngethan der Himmel ist der Erde,
Alda verschmachten muß aller Lebend'gcn Herde;
Und also, wo der Fürst in Liebe nicht dem LandIst zngethan, das ihm vertrant des Himmels Hand.