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Man soll, der König spricht, sein Reisegeld ihm geben!Denn immer wiird' er hier vor meiner Rache beben.
Denn freilich ist die Welt von mir nicht des gewohnt,
Zn sehn Vergehungen verziehen, ja belohnt.
Der fremde Jüngling zieht davon nnd dankt dem Glücke,Und bei den? König bleibt von ihm der Pfeil zurücke;
Von dem er stets gemahnt, dem ernsten Vorsatz Iren,Blieb zum Verzcilm geneigt, vor Blutvergießen scheu.
Doch alle Herzen, die vordem sein Zorn gekränkt,Empören jetzt sich, da zur Huld er nmgelenkt.
Er muß aus seinem Land, dem Aufruhr weichend, flieh».Und heimlich im Gewand der'Pfeil begleitet ihn,
ES ist der Rene Pfeil, der ihm am Herzen nagt.
Doch ihm auch einzig Trost in der Verbannung sagt.
Zuletzt in fernem Land, wo zu Gefangenschaft
Man jeden Fremdling bringt, wird er gebracht in Haft,
Im dunkeln Königshof liegt er am Tag gefangen,
Wo Sonncnstralcn matt hoch über Mauern drangen.
Da hört er frohen Hall von Stimmen ans der Ferne,Und denkt an laute Jagd, wobei er wäre gerne.
Er zieht den Pfeil hervor mit ahnnngsschwerem Sinn,Der ihm bisher gereicht zu nichts denn Ungewinn,
Ein Königsreiher schwebt hoch über ihm gemach iUnd schnell ans freier Hand wirft er den Pfeil danach.
Den Vogel fehlt der Schuß, doch ist er nicht gefallenVergebens draußen, wo die frohen Stimmen Hallen,
Dort steht der Königssohn im stolzen Jägerchor,
Da fliegt der Pfeil heran nnd streift sein linkes Ohr,