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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Aus sich und aus der Welt zur Gottheit bingerissen.

Zu ahnen und zu schauu, zu forschen und zu wissen.

Wenn erst das Licht du schaust, ohne daß es dich blende,Nichts zu bewundern ist alsdann der Weisheit Ende,

Znin Ende sind noch nicht gedrungen deine Schritte,

Du stehst bewundernd noch in aller Wunder Mitte,

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Der Schöpfung Mittelpunkt wenn diese Erde wäre,

Nicht ncbenans am Rand der Sfären eine Sfäre,

So hätte Menschcnwitz ein Recht, beklommenerZn fragen, warum sic nicht sei vollkommener.

So aber hat er nur Ursache, sic zu fragen,

Wieviel der Winkel kann von licllcr Mitte sagen,

Zn Mitten siebt ein Licht doch ans dem Tisch im Zimmer,

Und füllt den ganzen Raum, doch mit ungleichem Schimmer,

Ein Spiegel wirft den Glanz dem andern Spiegel zu,

Ter wieder andern, und vorm letzten stehest du,

Tn siebst gedämpft genug das Licht, daß dich's nicht blende,Und bell genug, daß dich zum Lichtgncll Sebnsucht wende.

Im Winkel warte nur geduldig, bis die AugenDir, cinzntrcten in den Glanz der Mitte, taugen.

Wie schonend Mondlicht sanft um Enlenblödheit fließtBis sich ein Adlerblick der Sonne kühn erschließt.

Ein blasser Mond, o Erd', ist deine Mittagssonne,

Die nur mit Sclmsncht füllt, nicht selbst ist volle Wonne,

Die Sonn' im Wolkenflor webt einen Regenbogen;

Wie rein ist der Akkord des Farbenspiels gezogen!

Rucken. Lclirgcdickl, -l