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Der roch von selber ist, der feurige Rubin,
Erscheint dagegen blaß, glüht man im Fencr ilm.
So hat des Menschen Sinn, von Leidenschaft berauscht,Sein Eignes, ans den Schein, um Fremdes ansgctanscht.
Doch, wenn erkaltet, wird das Eisen wieder dunkel,
Und wieder hell, wie er gewesen, der Karfunkel,
20,
Wenn du am rechten Ort das rechte Wort zu sagenHast unterlassen, bleibt es immer zu beklagen.
Wenn in Gedanken dann dn's sagest hinterher.Wird die Bcrsänmnis dir nur fühlbar um so mehr.
Doch unterlaß nur nicht, und sage dir es fein;Vielleicht ein andermal wirst du dann klüger sein.
21 ,
Der Gaukler, wie geschickt er seine Glieder braucht,
Prall wie aus Stahl gespannt, und wie aus Luft gebaucht!
Und wozu braucht er sie? Um Schauder, Furcht und Schrecke»,Anstatt Bewunderung, ja Abscheu zu erwecken.
Der arme Gaukler! so geht seine Kunst nach Brot;
Doch Andre thnn's ihm gleich, und haben's minder nvth.
Wenn schon ein Schauder ist misbranchtc Körpcrkraft,Miübranchter Geist und Witz ist doppelt schauderhaft.
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Der Weisheit Anfang ist immer Bewunderung,Durch ander nichts erhält die Seele Himmclschwnng,