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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Die Perlcnmnschel selbst, ganz in die eigne ReinheitVerschlossen, theilet doch des Meeres Allgemeinheit.

An ihrer Perle Färb' erscheinet, ob sie schwammIn Flnt seicht oder tief, ans Mccrgras oder Schlamm.

Doch ob sie länglich ward, ei- oder kugelrund,

Das liegt am Mnschelhans, und nicht am Meeresgrund.

Ob endlich größer, ob sie kleiner selber sei.

Liegt an der Kraft, die von Natur ihr wohnet bei.

Ein Mensch nimmt ans der Welt mehr oder minder Licht,Die Form ans seinem Stand, und ans sich sein Gewicht.

18 .

Das Mehl zu sichte», braucht man Siebe, groß und kleinerDurch je mehr Sieb' es geht, je feiner ist's und reiner.

Das ist das gröbste, was im ersten Sieb sich fieng.

Und das vorzüglichste, was durch das feinste gicng.

Auch Perlen sichtet man in mehr als einem Sieb,

Doch ist die beste, die im ersten hangen blieb.

Je schlechter nur, jcmehr durch Siebe sic gegangen,

Bleiben die schlechtesten znlcht im scinsten hangen.

Wenn du die Perle bist, sei lieber groß als klein;

Doch wenn du Mehl bist, kannst du fein genug nicht sein.

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Tao Eisen, wenn sich ihm des Feuers Kraft vereint,

Roth glüht es, daß es wie ein Edelstein erscheint.