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Ein schönes Streben ist's, den Guten ähnlich werden.
Die hier vom höchsten Gut Abbilder sind uns Erden,
Doch immer wird das nur ein Bild vom Bilde sein:
Du bilde deinem Geist das Urbild selber ein,
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In unsers Herren Hans viel Knechte sind geschaart,
Und jeder dient dem Herrn ans seine eigne Art,
Der Herr läßt jeden gern ans seine Weise dienen,
Und weiß allein, wer ihm der liebste sei von ilmen.
Der eine dienet ihm, weil es sein Vater that,
Ein hansgcborner Knecht, ohn' eignen Sinn und Rath,
Der andre dienet ihm, weil einem Herren dienenEr eben will, und der ein guter Herr geschienen.
Ein andrer lief vom Dienst und ist dann wieder kommen.In Gnade» hat der Herr ihn wieder ausgenommen.
Ein andrer ist zu faul, um ans dem Dienst zu laufen;
Der gute Herr läßt ihn mitlanfen unterm Haufen,
Der eine dient dem Herrn mit Eifer vorm Gesicht,
Und hinter'm Rücken trag', als säh' der Herr da nicht.
Der eine trügt ein Bild des Herrn vor seiner Brust,
Stets eingedenk des Herrn zu sein und dienstbewnßt.
Er hat das Bild von Holz nach seiner Kunst geschnitzt,
Und fühlt sich gläubig stolz, daß er die Gunst besitzt.
Ein andrer trägt den Herrn in seines Busens Schrein,
Ihn mahnt der innre Stern, kein Bild von Holz und Stein,