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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Wes ganzes Streben ist ans dieses Ziel gerichtet.

Ist von der Welt getrennt, und ist ihr doch verpflichtet,

Will ihr mit Licbeszorn, was sic nicht will, anfdringen.Fühlt daß er's muß, und fühlt daß es ihm muß mislingcn.

3 .

Sich, unter weißlicher Wolken zerstreutem Völkchen

Der Mond am Himmel schwebt als kleinstes weißes Wölkchen

Ganz wie die andern bleich, an Größe keinem gleich.Unscheinbar in des Tags ihm fremden Sonncnreich,

Doch, tritt er an mit Macht das Regiment der Nacht,

Sieh, wie sein Licht znnicht den Stolz der Wolken macht!

Sic betteln nun um Glanz, und ehrerbietig ganzVon ferne schlingen sic um seinen Thron den Kranz.

So, der sich unterm Cbor Unedler erst verlor,

Wann seine Zeit kommt, tritt des Edlen Glan; hervor.

i.

Der beste Edelstein ist, der selbst alle schneidet

Die andern und den Schnitt von keinem andern leidet.

Das beste Mcnschcnherz ist aber, das da litteSelbst lieber jeden Schnitt, als daß es andre schnitte.

ä.

Alswic der Schwan, der rein ans reinen Fluten schwimmt,Im Himmel unter sich sein Spiegelbild vernimmt,

Und wenn er lang' im See gezogen seine Kreise,

Taucht unter und zurück läßt keine Spur der Reise: