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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
Entstehung
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Er ist beglückt, wenn er ein Glück weis; zu verdienen,

Das einem Bessern nicht des Dienstes Werth geschienen.

Er ist anstelliger, arbeitsamer vielleicht,

Und billig wird der Lohn dem Fleißigen gereicht.

Es ist der Erde Lohn, der mit ihm wird begraben;

Der Gute mir wird den des Himmels ewig haben,

43 ,

Du sagst:die Tugend darbt, indem das Laster prasset,"Hast du der Tugend Werth so niedrig anfgcfassct?

Ist Ueberflnß ihr Lohn? der Lolin ist überflüssig.

Die Tugend aber darbt mit Recht, wenn sie ist müßig,

Den Lohn der Arbeit, Brot, verdient der Böscwicht,

Wenn er die Mecrslut Pflügt, wenn er das Feld umbricht.

Willst du ihn, frommer Mann, verdienen, reg' dich frisch!Wo nicht, so nimm fürlieb mit Duft vom Göttertisch!

44 ,

Es gibt noch Glückliche, wenn du auch keiner bist;

Die Freud' ist ans der Welt, wenn sie auch dein nicht ist.

Doch diese Freud' ist dein, daß Viele fren'n sich können,Und diese Freud' allein wird Niemand dir misgönnen.

43 .

Des Herzens Pförtner ist des Mannes Angesicht,

Der den und den Empfang beim Herren dir verspricht.

Ein freundliches Gesicht wird Hoffnung dir erwecken,lind ein unfreundliches zurück die Hoffnung schrecken.