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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Und alles ist dem Geist ein würd'geS Element,

Was schürt die Andachtsglut, in der die Schöpfung brennt.

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Was ist die Weite denn des Lebens und die Enge?

Weit machst du dir's allein, eng macht es dir die Menge,

Wer aus dein dunkeln Ich noch nicht hinaus gekommen,Der fühlt sich eng in sich, dem mag die Weite frommen.

Doch ans dem Aeußern wer gelangt zum Hellen Ich,

Dem ist die Weite leer, der fühlt sich voll in sich.

Dich treibt verworrner Drang ins wirrende Gedränge;Die Einheit nur ist viel, und wenig ist die Menge,

Die Einheit ist nicht viel, sic selber ist das All;

Die Meng' ist wenig nicht, nichts ist der ganze Schwall,

Das All und Eine hat ein Weiser im Allein iDas Allgemeine selbst ist ohne All gemein.

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Bon beiden Welten wenn ich sollt' entbehren eine,

Die große draußen wär's, und nicht in mir die kleine.

Du wirst die Welt in dir nicht mehr die kleine nennen,

Wenn du das Göttliche im Menschen wirst erkennen.

Klein ist und eng, was Zeit und Raum nennt seine Schranke,Nur göttlich weit ist ein gottfassender Gedanke,

Viel leichter macht der Mensch von jedem irdischen BandSich los als von dem Zug nach einem höhern Land,

Der Sinnennahrnng kannst du selber ehr entbehren,

Als des Gedankens, der den Gott in dir muß nähren,

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