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Albertus Magnus : sein Leben und seine Wissenschaft
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Kapitel XXXIX.

nur ein Bild; man wollte damit andeuten, daß diese Wissenschaft sehrhoch stehe, so daß die Menschen darnach heiß verlangen

„Alle Wissenschaften führen zur Metaphysik. Auch bei uns fängtdie Wissenschaft mit den natürlichen und mathematischen Dingen anund endet mit der Betrachtung des Göttlichen. Darum wird sie auchzuletzt gelehrt und die Philosophen, von den andern Wissenschaftenhieher geleitet, bringen hier ihr ganzes Leben zu ^)."

„Die Lehre des Zkenophanes, Gott sei Alles, gefiel auch dem Da-vid von Dinanto; er nahm davon an, so viel er verstand, aber er hates nicht vollkommen tief verstanden ch."

„Die Eleaten und ihre Anhänger find in der Philosophie roh undungebildet (uArsstss st rustiei)

„Wisse, daß Niemand in der Philosophie vollkommenwird, außer durch die Kenntniß der beiden Philosophiendes Aristoteles und Plato ^)."

„Das Universale ist über den Einzelnen (xrustsr sinAnInriu),denn sonst gäbe es keine Wissenschaft; denn die Einzelndinge find un-endlich

„Wenn Einige Etwas zugcben wegen des Ansehens und der Freund-schaft des so Sprechenden, so sollen sie bedenken, daß die Männer vonnoch so hohem Ansehen nicht Götter, sondern Menschen waren undirren konnten; man darf Niemand so lieben, daß man ihm zu Liebe dieWahrheit aufgäbe. Wenn man auch die Wahrheit und die Freundeliebt, so muß man doch der Wahrheit den Vorzug geben?)."

„Die Uebereinstimmung einer Sache mit dem Ausdruck in derRede ist die Wahrheit der Rede

„Die Form ist ans gewisse Weise früher als die Materie durchden Vorzug der Ursächlichkeit und ist nicht von dieser verursacht o)."

„Der Ternär ist die erste vollkommene Zahl. Jedes Ding ist Drei

1) Netspli. p. 20.

2) Ibiä. x. 22.

3) Ibiä. p. 43-

4) Ibiä. p. 46.

5) Ibiä. x. 67.

6) Ibiä. x. 91.

7) Ibiä. p. 140.

8) Ibiä. x. 152.

9) Ibiä. p. 179.