Die Wissenschaft des sel. Albertus.
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der Art erklärt, fügt er bescheiden bei: „Das Alles ist nur Konjektur.Vielleicht ist die Ursache wahr, die ich angegeben, vielleicht ist es eineandre noch verborgene. Wenn diese mir Gott noch offenbart, werdeich sie im Folgenden mitthcilen."
Bei der Besprechung der Mißgeburten führt Albert abermalseigene Beobachtungen an. Auch in Bezug aus die Farben der Thieresagt er: „Ich habe schon einen weißen Wolf gesehen. Auch weißeSperlinge hat man schon viele gesehen Z."
In dem Kapitel, welches der Ursache und dem Wachsthmn derZähne der Thiere gewidmet ist, sagt er, daß alten Leuten, besondersWeiber», oft noch Zähne wachsen, die man Weisheitszähne (äsutssiirtöllsotus) nennt.
Den Pygmäen schildert Albertus als das dem Menschen ähnlichsteThier, das Sprache hat, aber keinen Verstand, von dem Partikularennur zu reden vermag, aber nicht von dem Allgemeinen n. s. f. Z
Den Unterschied des Menschen von dem Thiere bespricht Albertin ausführlichster Weise; er nennt den Menschen nicht bloß specifischverschieden vom Thiere, sondern gewissermassen generisch ^); er zeigt,wie er die höchste Entwicklung des Centralsinns, des Gefühles, habe,während die andern Sinne edler ansgebildet sind, als bei den Thie-ren; er weist auf die Hand, als Organ des Verstandes und der Kunsthin, aus die vollkommenste Leibesgestalt, die nach den drei Dimensio-nen harmonisch sich entfaltet, auf die vollkommenste Bewegung desMenschen, auf seinen aufrechten Gang, auf die Verklärung und Rei-nigung aller Kräfte und Triebe durch die Vernunft der Seele, indemMäßigkeit und Keuschheit den Vegetationstrieb, Demuth, Milde, Ta-pferkeit und andre Tugenden den Begehrungs - und Widcrstandstrieb(irusoibilis) beherrschen ff.
Vom zwciundzwanzigsten Buche an schildert Albert dann die be-kanntesten Thiere im Besonder» nach alphabetischer Ordnung. Erentschuldigt dieses unphilosophische Verfahren dadurch, daß er sagt, ersei sowohl den Weisen als den Unwissenden Schuldner und für diese letzte-ren sei solcher Unterricht nothwendig. Er gibt die Schilderung des Thieres,seiner Eigenschaften, seiner Lebensweise, seiner medicinischen und ökonomi-schen Bedeutung. Unter den Vierfüßern zählt er aus: Holws,
1) Oe snimalibus p. 536.
2) O. 564.
3) k. 56l.
4) O. 562 et sey.
Sighart, Albert d. Grobe.
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