Die Wissenschaft des sel. Albertus.
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schneller oder langsamer. So werden an den Ufern des Glonflusses (?)die Steine in 33 Jahren erzeugt')."
Bei der Erklärung der Entstehung der Steine aller Art berich-tet Albert von vielen Verwandlungen lebendiger Dinge in Steine anmanchen Quellen, z. B. in den Pyrenäen. Bei Lübeck sei ein verstei-nerter Baumast gefunden worden, ans dem noch ein Nest mit klei-nen Vögeln war, die gleichfalls versteinert wurden, als das Meer denBaum verschlang. In Gothland hat der Kaiser Friedrich seinen Hand-schuh mit Siegel halb in eine Quelle gelegt, und nach drei Tagen wardas Untere Stein, das Obere noch Leder Z."
Ueber die Accidentien sFarben, Härtet, Schleifbarkeit, Porosi-tät, Thierbilders in manchen Steinen spricht Albert ausführlich Z.
Im zweiten Buch wird von den Edelsteinen gehandelt. Albertspricht sich zuerst dafür ans, daß eine geheime Kraft in den Edelstei-nen ist, die ihnen nicht aus ihrer Zusammensetzung, sondern ansihrer Art und substantiellen Form zukommt ^). Dann gibt er die Auf-zählung der einzelnen Edelsteine nach dem Alphabete, sowohl nach eig-ner Erfahrung als nach den Schriften von Autoritäten (Aaron undAvicenna), sie schildernd in ihrer Erscheinung und Wirksamkeit. Dabeisagt er trefflich: Loieutino unturnlis non est siiupllioiter nnrrntn nooi-pere, seci in rebus nntnralibus in^nirero onus ns Z.
Als Arzneimittel, als sympathetische Kurmittel schildert Albert auchhiebei die Steine und erklärt ihre Namen. Er zählt 96 Edelsteineauf, die Eigenschaften derselben und den Fundort besonders betonend.
Beim Drakonit erzählt er: „Ich sah im alemannischen Schwaben-land einen Stein, auf welchem mehr als 500 Schlangen auf einerWiese zwischen Bergen versammelt waren. Da der Herr des Bodensdort einen Durchgang machte, hieben seine Soldaten mit ihren Schwer-tern die Schlangen in viele Stücke, im Grunde aber lag eine großeSchlange, die in viele Theile zerschnitten wurde. Unter dem Haupte
1) Oe min. p. 215.
2) IbiL. p. 216.
3) Er nennt hiebei den Diamant den härtesten Stein, spitzig, alle andern Steinezerschneidend.
4) Os min. p. 220.
5) Os Niner. p. 226.
6) So sagt er: Von der Art Calydonyx sind von unfern Gefährten zwei inSchwalbenmägen im August gefunden worden, p. 229.. Ebenso: Demporibus nostrisborax extmotus est äs bnllons parvus viriäis! Und: Laibunoulus Inest sieutoarbo in tsnebris, talem viäi ego.
7) Ibidem.