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Albertus Magnus : sein Leben und seine Wissenschaft
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Die Wissenschaft des sel. Albertus.

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Die Periode des Menschen beträgt 35 Jahre oder 40 und dasganze Leben des Menschen also 80 Jahre. Doch kann das gehindertwerden durch schlechte Speise, oder durch gewaltsamen Tod oder ansandre Weise. Nothwendigkeit bringt der Sternumlauf nie mit sich inBezug auf das Leben des Erzeugten Z.

In den Büchern der Meteore finden wir:

Nicht alle Bewegung erzeugt Wärme, sondern nur die örtliche:also erzeugt die Bewegung an sich nicht die Wärme. Aber auch nichtdie lokale Bewegung thut das immer; wir sehen ja, daß ein raschfließendes Wasser kälter ist, als ein unbeweglich stehendes Wasser. Dage-gen sehen wir, wie Blei an dem Pfeile (llnstili) vom Bogen geschlen-dert, gerieben an der Luft zerfließt. Im Winter ist nach geometrischerBerechnung die Sonne näher der Erde und doch ist's nicht wärmer^)."

Die Milchstrasse ist nichts Andres als viele kleine Sterne,nebeneinander stehend in dem Orte des Kreises, an dem das Sonnen-licht sich ansgießt; darum scheint sie als ein weißer Kreis wie Ranch;manche größere Sterne sind auch darunter. Daher man sie unterschei-den kann 4)."

Die Kometen sind meist am Südhimmel nach Verschiedenheit derZeit; besonders ist dieses der Fall in der Stadt Arim, die unter demAequatvr in Mitte der Welt liegt, 90 Grade gegen Norden, 90 Gradegegen den Südpol, 90 gegen Osten, 90 gegen Westen der bewohntenErde °)."

Die Frage: Warum bedeuten die Kometen (von denen er fünfArten annimmt) den Tod Mächtiger oder Kriege, beantwortet Albertin Kürze also:

Es scheint zwar dieses nicht der Fall zu sehn; denn die Kome-ten erscheinen in einem Lande, wo Arme und Reiche, Fürsten undBettler wohnen; die Kometen haben auch eine natürliche Ursache, dienicht von einem Andern abhängt. Also können die Kometen nicht Tod

1) De xen. p. 67. Hiebei eine Albertinische Worterklärung: kerioäus krae-eurn noinen äieitur u peri, guoci est cireuin, et oäos, guoä est tinrmonin incuntu.

2) Neteororuin Krsees nomsn u meto, ciuoä est trnns, ei tUsoruin, quoä esteonteinplntio, so. eoruin, quas sunt truns, i. e. in olto xenersts, vel u rneto, guoäest <te, et tireorin, guoct est viäere: guin est äe bis, guae visu ooeipiuntur in»ere generatL, sieut galoxia, et iris et Irususmoäi. Inb. Neleor. 4.

3) lud. Net. x. 11.

'4) Iviä. x. 13.

5) Ibiä. p. 19.