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Albertus Magnus : sein Leben und seine Wissenschaft
Entstehung
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Die Wissenschaft des sel. Albertus.

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Das ist also die Eintheilung, die Albertus in der Naturwissen-schaft wählt, das ist der innere Zusammenhang, den er zwischen dieseneinzelnen Doktrinen des Aristoteles mit Scharfsinn hergcstcllt hat U-Bei der Untersuchung der einzelnen Bücher werden wir nur das her-vorheben, was dem Albertus eigenthnmlich ist, wodurch er die Physikdes Aristoteles bereichert oder berichtigt hat, oder was als eigenthüm-liche Ansicht der Zeit des Albertus erscheint, was zur Kulturgeschichteeinen Beitrag bildet.

Im ersten Buch der Physik, wo Albert drei Prinzipien der Natur,die Materie, Form und Privation annimmt, wird die Allcinslchre derFloaten widerlegt ^); als Namen der Materie führt er an: 8irk-

sostum, MN88N, mutsrin, oriAo st slsinsntruri, bildlich: s^lvn, Hinter,Isininn -st und gibt deren treffende Erklärung. Dann hebt er beson-ders hervor die Verschiedenheit Gottes von der Materie, indem Gottdie erste Ursache, bewegend und lenkend ist, die Materie bewegt undgeleitet, Gott Alles ans sich hervorbringt, aus der Materie aber nurdurch die erste Ursache Alles hervorgebracht wird, Gott das Vollen-detste, die Materie das Unvollendetste ist, die Urmatcrie nur durch

1) Die einschlägigen Schriften befinden sich bei Jammy getrennt. Bd. II ent-hält: äe pb^sieo auäitu, eis eoelo et munäo, cts ^enerations et corruptions, äemcteoris, cle mineralibus; Bd. III enthält die 3 Bücher äe anima; Bd. V die parvanaturalia: äe sensu et sensato, cte memoria et reminisc., cte somno et vigilia;äe motibus animalium, äe aetats, äe spiritu et respirations, äs morte et vita,äe nutrimento et nutribilibus, äe natura et orixine animae, äe unitate intelle-etu8 contra Xverroem; äs intellcetn et intellixibili, äe natura loci, äe eausisproprietatum elsmentorum, äe passionibus aeris, äe vegntabilibus et plantis, äsprineipiis motus progressivi; äe proesssu universitatis a eau8a prima, speeuluma8tronomicum. Endlich im VI. Bd. hat er die 26 Bücher äe animalibus; im Bd.XXI die pbilosoplna pauperum oder isago^e.

2) Inb. I'6;'s. I. p. 23. Er schildert diese Lehre verworren also: Uane materiamtotam substantiam et totum S88e omnium eorporum esse äixsrunt: guia lormam,guac e8t in materia, S88e non peroeperunt, 8eä putabant ipssm per non vere ein,äistingui: «prim lormas et aeoiäentia non äixerunt esse nisi in ssntire et appa-rere et non in esse, sient aälruc mutti äiount, «puorum pater erroris est Xle-xanäsr (Lpieurus) et Oaviä äe Oinanto, gui sseutus est Xlexanärum in Iroe:et iäeo äixerunt, «prmä <^uoä est extra ens et extra vere ens, et Iroe nonest ens, seä viäetur esse seeunäum sensum et asstimationem et quoä Iromo etasinus sunt unum seä apparent alia: et eontraäictoria sunt simul vera, si ap-pareat unum uni, alterum alteri, yuia cum materia prima una sit, cpuoäagit xluralitatem, non est vere ens, seä esse viäetur.

3) I,ib. pbxs. I, p. 44.