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Albertus Magnus : sein Leben und seine Wissenschaft
Entstehung
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Die Schriften des sel. Albertus.

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ersetze ft, so ist doch so viel gewiß, daß er eine ungeheure Fülle vonSchriften verfaßt, daß er an Fruchtbarkeit wohl alle Schriftsteller ftder Welt übertroffen habe. Er schrieb über alle menschlichen und gött-lichen Dinge mit umfassender Gelehrsamkeit.

Die Mehrzahl der Bücher des Albertus haben wir schon in derBetrachtung feines Lebens kennen gelernt. Aber eine Menge andrer,über deren Entstehungszeit keine Kunde vorliegt, haben wir dort nichteinznflechtcn vermocht. Es ist daher wohl nothwendig, daß wir hierein möglichst vollständiges Verzeichniß der Schriften des Albertus zuentwerfen suchen ft. Und zwar werden wir uns hiebei größtenthcilsan das Verzeichnis; von Peter Jammy halten, der die erste und ein-zige Gcsammtansgabe der Werke des Albertus i. I. 1651 in 21 Folio-bändcn besorgte ft, mit Benützung selbst der vatikanischen Bibliothek undder früher erschienenen Drucke einzelner Schriften des seligen Meisters.

Wir werden I. die wahrscheinlich ächten Schriften auszäh-lcn, die in der Lyoner Drnckausgabe erschienen sind, dann II.die ächten, welche dort fehlen, einzeln im Druck erschienen oder nu-tz ed ruckt blieben, dann III. die sicher nnächten, welche theilsgedruckt, theils ungcdrnckt dem Albertus mit Unrecht beigeschriebcn sind.

I. Die ächten gedruckten Schriften des Albertus.

Wir können dieselben nach dem Vorgänge des Dominikaners Jammyin zwei Klassen theilen, 1) in solche, welche sich auf die Philosophieoder überhaupt auf natürliche Dinge beziehen und 2) in solche, welchetheologischen Inhalt haben.

Zur ersten Reihe gehören alle Schriften, welche in den erstensechs Bänden der Lyoner Ausgabe enthalten sind, nämlich:

1) Implovit ordern oeting'sntm Voluminidus, 8Ltis ninrm omnibu8 Liblio-Meeis. Bei kabric. Libi. Neä. et Ir>1. kat. lib. I, 114.

2) Chrysippus, Epicur, Aristoteles, Origenes, Augustinus, Duns Scotus wer-den ihm am Nächsten kommen. Doch war keiner so universell wie Albertus.

3) Wir benützen hiebei die Arbeiten von Jammy (kroemium), von Fabricius(bibliotbeca nieäiao et iiiüirr. katiiritaÜ8 lib. I, p. 114122) und besonders dieerschöpfende Arbeit von I. Quetif in den Script. Orll. Vvminic. I, p. 171 183.In letzterem Werke sind die Fundorte der Handschriften und die DrnckauSgaben dereinzelnen Werke genau angegeben. Ebenso ist benützt die Abhandlung von I)r. O.Oboulairt im Janus von Henschel, Jahrg. 1845. p. 127160. und das Handschrif-tenverzeichniß der kgl. Hof- und Staatsbibliothek zu München.

4) Opera b. Xiberti NaZni, O. kr. oll. ketrus llainnix. Img'äuni 1651.Dom! XXI.

Sighart, Albert d. Große.

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