Pfeffers.
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„Schnell send ihm deines Pfeiles Schmerz,
Triff jählings ihn, triff ihn ins Herz!
Das Fenster stehet offen:
Was willst du Beßres hoffen?"
Wohl zittert vor 'dem Schläfer nochDer arge Feind; er zielte dochUnd flimmernd hat vom BogenEin Pfeil die Luft durchflogen.
Und jener weiß nicht, wer ihn traf,
Fährt nach der Brust im süßen Schlaf,
Haucht aus im Traum sein Leben;
Der Feind crblickts mit Beben.
Zn seinem Volke kehrt er um;
Das bleiche Weib stand lange stumm,
Ihr Blick ruht auf der KammerUnd sah sich satt am Jammer.
G. Schwab.
216. Amm Vögtli.
Wo dem Spalt geborstner Felsen in endloser Wildniss GrausenRecht wie aus der Hölle Grund heiße Waßer wild cntbrauscn,
Aus dem alten Born zu Pfcffers hob sich oft des Abgrunds Meister,Warb zu seiner Hölle Dienst listig snndger Menschen Geister.
Anna Vögtli! Anna Vögtli! wahre fest dein sündges Herze!
Geh nicht Zauberkräuter suchend Mitternachts mit magschcr Kerze!
Ja, Lei solchem Höllenspiel ist er keck vor dich getreten;
Anna Vögtli! Anna Vögtli! lehrte Mutter dich nicht beten?