Nidbcrg bei Sarg ans.
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Die Kinder streckten nach ihm aus,
Dem schönen Mann, die Hände,
Und Jubel hallt dur^)s ganze Haus,Durchdröhnt die Felsenwände.
Sein Stamm, der blühte reich belaubt,Hoch trug der edle Sax das HauptBis an sein selig Ende.
G Schwab.
215. Der im Schlaf Besiegle.
Auf Nidberg sitzt ein Rittersmann,
Den nicht sein Feind bezwingen kann,
Er schanzet in den Nächten,
Am Tage thät er fechten.
Bon keinem Stoße wankt sein Thurm,
Es prasselt nieder was im SturmDie Zinnen will ersteigen,
Und um die Burg ist Schweigen.
Die Knechte zogen, flogen fort,
Sein Feind, ermüdet liegt er dort.
Im Thal, am Quell im Grunde,
Da wäscht er seine Wunde.
Darüber kommt die dunkle Nacht,
Der Feind in schweren Sorgen wacht,
Als auf geheimen WegenEin Weib ihm trat entgegen.
Sie rührt an sein gesenktes Haupt,
Sie sprach: „Folgt mir, wenn ihr mir glaubt!Ich geb ihn euch bezwungenMit dem ihr habt gerungen."