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Mainz.
Wohin so schnell, Herr Heinrich, wenn ich es würdig bin,Daß ihr Bescheid mir saget? — „Zu einem Gastmal hinUnd großen Ehren will ich; Herr Hatto lud mich ein,
Die rechte Hand des Königs, der erste Bischof am Rhein."
Er sprach: Traut nicht der Hochzeit, zu der euch Hatto bat;Was man in Mainz euch schmiedet ist tückischer Verrath:
Ich selber schuf die Kette, die euch erwürgen soll."
Und Alles was er wüste, sagt' er ihm deutlich und voll.
„Hab Dank, lieber Meister, dich soll in meinem DienstNicht reun, daß du ein Engel der Rettung mir. erschienst."Da winkt' er Hattos Boten, der ihm nicht ferne stand:
„Nun zieh allein und sage dem Bischof, der dich gesandt,
„Mein Hals sei nicht viel härter als jener Adalberts,
Drum dächt ich mich zu hüten vor goldner Ketten Schmerz.Nicht groß ist mein Gefolge, doch wollt ich ihm zu LastIn Mainz heut nicht fallen mit so manchem kühnen Gast.
„In Thüringen und Sachsen Hab er der Länder viel,
Mit Schwertern wohlgewachsen ersähn wir die zum Ziel.
Da würd er wenig sparen der Kosten, die er hier
Für Wirthschaft aufgcwendet und für goldner Ketten Zier!"
Als das der Bischof hörte, da starb er vor Verdruß;
Oder traf ein Blitzstral ihn nach des Himmels Schluß?
Denn Beides wird gemeldet und dicß noch nebenher,
Daß ihn am Mäusethurme lebendig fraß der Mäuse Heer.
Wer möcht es jetzt entscheiden nach also langer Zeit?
Es weben gern sich Sagen in der Geschichte Kleid.
Von Herzog Heinrich weiß man, ihm ward am VogelheerdFür jene goldne Kette die deutsche Krone beschwert.
». S.