B o p p a r t.
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„Blick auf den Schild, kennst du den Leuen?Ich bin der Bruder deiner Braut,
Dein Abfall soll dich schwer gereuenEh noch der Abend niederthaut.
Aus Palästina kehr ich wieder —
Schnell laße dein Visier hernieder,
Zu lang schon Hab ich dich erschaut."
Da stürmt zum Kampf heran der Wilde,
Und schnell erlahmt des Jünglings Arm.
Er seufzt, er sinkt auf das Gefilde,
In Strömen quillt sein Herzblut warm.Doch Konrad, wunderbar erschüttert,
Von niegefühlter Angst durchzittert,
Nimmt zögernd ihm den Helm vom Haupt.
Weh ihm, er sieht zwei Augen brechen,
Die liebend einst auf ihm geruht,
Er hört zwei Lippen Konrad sprechen,
Die einst geblüht in Roscnglut:
Marieen hat sein Schwert erschlagen;
So rächt sie ihren Schmerz und KlagenDurch raschen Tod von seiner Hand.
Da nimmt er all sein Gut und HabeUm seiner Reu genug zu thun,
Und über dem geliebten Grabe,
Wo ihre theuern Glieder ruhn,
Läßt er ein Kloster herrlich bauen,
Wie keins am Rhcinstrom mehr zu schauenUnd nennt es St. Marienberg.
Doch rastlos flieht er selbst von dannen,
Als Templer zieht er mit dem Heer,
Nichts kann den wilden Schmerz verbannen.Der ihn begleitet übers Meer.
Doch endlich, endlich schlägt die Stunde,
Wo die willkommne TodeswundeSein langgequältes Herz empfängt.