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C o b l e n z.
Bloß sind diese edeln Glieder, wallen auch von Haupt zu FußGoldne Locken reichlich nieder, schreckt sie doch des Fremden Gruß„Must mir erst den Mantel reichen, wenn ich mit dir reden soll."Lange weilt' er bei der Bleichen, und ward aller Freuden voll.
Frau und Knabe sind die Seinen, die der Hinde Milch ernährt:Simmern wird vor Freude weinen, wenn er mit den Lieben kehrt.Jauchzend hörten alle Gäste, welch ein Wunder Gott erlaubt,
Und vom hohen Thor der Veste blickte Golos blutges Haupt.
71. Wrcheriwth.
Zu Coblenz auf der Brücken, da liegt ein tiefer Schnee,
Der Schnee der ist geschmolzen, das Waßer fließt in See.
Es fließt in Liebchens Garten, da wohnet Niemand drein,
Ich kann da lange warten, es Wehn zwei Bäumelein.
Die sehen mit den Kronen noch aus dem Waßer grün,
Mein Liebchen muß drin wohnen, ich kann nicht zu ihr hin.
Wann Gott mich freundlich grüßet aus blauer Luft und Thal,Aus diesem Fluße grüßet mein Liebchen mich zumal.
Sie geht nicht auf der Brücken, da gehn viel schöne Fraun,
Sic thun mich viel anblicken, ich mag die nicht anschaun.
Volkslied.