Achen.
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„Ich habe nicht die Ehre, dort zu wohnen.
Mit Fragen: wer und was ich sei?
Bitt ich mich überhaupt großgünstig zu verschonen.
Genug, ich habe Geld wie Heu!" —
So pralend zog der Fremdling eine KatzeVoll Gold hervor, und sprach dann fort:
„Dieß Beutelchen erfüllt zum zehnten Theil mein Wort;Den Rest schaff ich sogleich zu Platze,
Und all der Bettel ist und bleibt
Euch rein geschenkt, wenn ihr das Seelchen mir verschreibt,Das einst zuerst durchs Thor des neuen Tempels schreitet,Wenn man zu diesem Weihfest läutet."
Als wie durch ErderschütterungEmporgeschleudert von den Stühlen,
So fuhren jetzt mit einem raschen SprungDie Senatoren auf und rannten, stürzten, fielenIns fernste Winkelchen auf einen Klumpen hin,
Und nisteten so eng darin,
Wie scheue Lämmer, sich zusammen,
Wenn um sie her des Himmels Blitze flammen.
Nur Einer, der noch nicht sich selbst so ganz verlor,Versammelte den Rest von seinen Sinnen,
Zog aus dem Menschenknäul den Kopf mit Müh hervorUnd ächzte: „Hebe dich, du böser Geist, von hinnen!"
Wer aber sich nicht hob, war Meister Urtan.
Er spottete: Was ihr euch doch gebehrdet!
Ist denn mein Gelderwerbungsplan
So übel, daß ihr drobMzu schwachen Kindern werdet?
Ich büße bloß beim Handel ein, nicht ihr!
Mit Hunderttausenden brauch ich nicht weit zu laufenUm Schocke , Seelchen zu erkaufen;
Von euch verlang ich nur ein einziges dafür.
Was macht ihr nun so lange Federlesens?
Man sieht euch an, daß ihr nur Herrscherlinge seid!
Zum Besten des gemeinen Wesens,
(Das oft auch bloß den schönen Namen leiht)
Wär mancher Fürst wohl stracks bereit,