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Achen.
Schon suchten hier die Käuzlein einen Platz,
Wo sie gemächlich Hausen wollten,
Und täglich schwatztö da der Spatz,
Wo Priester heilgc Reden halten sollten.
Die Bauherrn sannen Kreuz und QuerUnd liefen hin und liefen her,
Umsonst. Es wollte sich kein reicher Mann entschließenEin rundes Sümmchen vorzuschießen.,
Bei Sammlungen von Haus zu HausFiel auch die Ernte dürftig aus;
Statt der gehofften goldnen FüchseFand man nur Kupfer in der Büchse.
Nach drob empfangenem BerichtVerzog der Magistrat missmuthig das Gesicht,
Und blickte nach der TempelmauerMit tief bekümmertem Gemüth,
Gleich einem Vater, der voll TrauerSein Lieblingskind verderben sieht.
In dieser ängstlichen MinuteErschien ein fremder, feiner Mann,
Der etwas stolz im Ton und Blick begann:
„Boudies! Man sagt, euch sei nicht wohl zu Muthe.
Hm! Wenns am Geld nur fehlt, so tröstet euch, ihr Herrn lMir zollen Gold- und Silberminen:
Ich kann nnd will daher euch gernMit einer Tonne Goldes dienen."
Wie eine Säulenreihe saßDer staunende Senat und maßMit großen Augen still den Fremden auf und nieder.
Der Bürgermeister fand zuerst die Sprache wieder.
„Wer seid ihr, edler Herr, der, uns ganz unbekannt,
Von Tonnen Goldes spricht, als wärens kahle Bohnen?Nennt eucrn Namen, euern Stand!
Wie? Oder seid ihr gar aus höhern RegionenZu unsrer Rettung hergesandt?" —