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Köln.
Nachdem sie wohl war unterricht'tDurch engelische Lehr,
Von Stund zu ihrem Vater sprichtMit fröhlicher Gebär:
„Sei nicht betrübt, Gott ist mit uns,Vor ihm besteht kein Macht noch Kunst,Kein Mensch mag je verlaßen sein,
Der nur auf ihn vertraut allein.
„Ich will den Jüngling nehmen an,Doch unter dem Beding,
Daß du samt meinem BräutigamVerschaffest mir geschwindZehn fürstliche Jungfräulein zart,
Dazu eilftausend guter Art,
Adlich, jung, schön und tugcndreich,
Zu Gottes Ehr im Himmelreich.
„Dazu eilf Schiff gar wohl vcrsehnMit Rüstung allerhand,
Daß wir drei Jahr von dannen ziehnSo fern in fremde Land,
Und unsrer Keuschheit hcilgcn PreisErhalten rein durch diese ReisDem Bräutigam im Himmelsthron,Herrn Jesu Christ, Mariä Sohn."
Da nun der König dieß verstundWard er von Herzen froh,
Der Heiden Botschaft in der StundSprach unverzaget zu:
„Will euer Fürst mein Tochter Han,
So soll er sich erst taufen lahn,
Und geben Jungfraun edler ArtUnd Schiffe zu der großen Fahrt."
Die edle Botschaft Abschied nahmWohl zu derselben Weil,
Zu ihres Königs Sohne kamGeschwind in aller Eil.