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Rheinsagen aus dem Munde des Volks und deutscher Dichter : für Schule, Haus und Wanderschaft
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Köln.

„Sitzet wieder auf die Pferde,Diesen Stab will ich euch leihn,Schlagt damit die heilge Erde,Wo da ruhet sein Gebein:

Heißet ihn bei meinem Stabe,Auferstanden aus dem GrabeNoch ein Kämpfer Gottes sein."

Schnell die Boten ritten wiederHeimwärts in das schöne Land;Wo da ruhten seine GliederSchlugen sie den leichten Sand:Da geschah ein sichtlich Wunder,Daß Maternus ein GesunderNeugeboren auferstand.

Lag Maternus in der BahreVierzig Tage fahl und bleich,Sollt er jetzt noch vierzig JahreBlühend mehren Gottes Reich,Mit St. Petri Stabe schalten,Drei Bisthümer zu verwalten,Tungern, Trier und Köln zugleich

Jenes blieb ihm unvergeßen,

Wenn ihm dies; im Sinne lag,Allen dreien las er Messen,

Allen drein an einem Tag:

Rach dem Tode solch ein LebenMög auch uns St. Peter geben,Der des Heilgen Bischofs Pflag.