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Tanten.
Da regten wiederkäucnd die Kühe sich im Stall,
Die Jagdhunde sprangen empor mit lautem Schall,
Die Fliegen von den Wänden summten durch den Raum,
Die Taube zog das Köpfchen hervor aus wärmendem Flaum.
Die Magd rupfte weiter an ihrem schwarzen Huhn,
Der Küchenjunge eilte die Arbeit zu thun,
Das Feuer flammte wieder, so ward an seinem OrtDer Bratenwender munter, der Braten brutzelte fort.
Doch auch der Küchenmeister, der vor dem Heerde lag,
Erstand in seinem Zorne und gab mir einen Schlag.
Da Hub ich an zu weinen und lief aus dem Haus;
Doch vergaß ich nicht des Heupferds, das nahm ich mit mir hinaus.
Schluchzend und heulend kam ich vor das Thor
Zu meines Vaters Wohnung. Der sprang erstaunt hervor:
War ich es, der Knabe, der ihm entlaufen ist?
Nun hatt er fünfzig Winter den kleinen Studas vermisst.
Die Mutter sagt', ich wär cs, kaum mochte Zweifel sein:
„Und bist du's, so bewähr es: wo warst du? sag uns fein." —
„Ich war in Brunhilds Küche, da schlug mich der Koch,
Weil ich mein Heimchen holte; ich aber holt es mir doch." —
„Hat dich der Koch geschlagen? das räch ich, wart, er soll" —
Da liefen aus dem Schloße die Leute freudenvoll.
Er frug: „Was ist geschehen, daß ihr so lärmt und tobt?"
Da hieß es: „Brunhild wurde dem kühnen Siegfried verlobt."
Kaum wollten ihn erkennen die Leute, die er frug,
Denn er war alt geworden, doch glich er Zug um Zug„Dem Schaffner Brunhildens, der bei den Ställen wohnt."
Sie waren jung geblieben, von all den Furchen verschont,
Die das Alter gerne in Stirn und Wange gräbt.
Er sprach: „Erst wird mir deutlich, welch Wunder wir erlebt;
Die in der Veste schliefen, ich hielt euch all für todt,
Und freute mich der Fügung, daß ich nicht theilte die Notb.