Tanten.
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Des Flügels verborgen, und als er kam ins Haus,
Da streckte noch die Rechte der Koch nach mir aus,
Noch saß die Magd als rupfe sie an dem schwarzen Huhn,
Noch schien der Küchenjunge die schwere Arbeit zu thun.
Und iw den Kammern neigten die Häupter schlummerschwerDer Truchseß und die Schenken und der Diener zahllos Heer.
Die Fliegen an den Wänden schliefen süßen Schlaf,
Und wie er weiter eilte schlief Alles fest, was er traf.
Und rings blieb es stille, kein Lüftchen regte sich,
Er hörte seinen Athem: das deucht' ihn wunderlich.
Nun kani er zu dem Saale: da schlief im WaffenkleidEin Mann so voll gerüstet als käm er eben vom Streit.
Dem band er von dem Haupte den Helm: da wars ein Weib:
Wie angewachsen fugte der Stahl dem schönen Leib.
Ihn aufzuschlitzen dacht er mit klugem Schwertesschwang:
Vom Haupt bis ganz hernieder und an den Armen entlang
Zerschnitt der Held die Rüstung und ritzte nicht die Haut;
Dann schält er aus dem Eisen die wonnigliche Braut.
Sie war so schön geschaffen, o Wunder, Glied für Glied:
Da muste sie erwecken mit einem Kusse Siegfried.
Der Kuss war ergangen, sic schlug die Augen auf:
Mit Staunen lehnte Siegfried auf seines Schwertes Knauf.
Er sah die blauen Augen und senkte Blick in Blick.
Sie frug: „Das Odin fügte, hat sich erfüllt das Geschick?
„Kam hicher der kühne Siegfried, Siegmunds Sohn?
Fiel in der Grüne der Wurm der Haide schon?
Durch Webcglut zu reiten, wer hatte sonst die Macht?"
Er sprach: „Der ist ein Weisung, der dieses Werk hat vollbracht."
Da erhob sich von dem Pfühle die schöne KöniginUnd schritt an Siegfrieds Seite durch die Gemächer hin.
Der Truchseß und die Schenken, der Diener zahllos HeerErstanden aus dem Schlafe und Leben ward um sie her.