des Ordens gestellt. Die Stiftung beträgt 2400 Thaler in Pfandbriefen.Die Zinsen von 2000 Thalern, also 70 Thaler jährlich, sollen verwendetwerden, nm die bedürftigen Kranken und Siechen der beiden im Königs-berg'schen Kreise der Nenmark belegenen Ortschaften Rohrbcck und Nord-hansen, vornehmlich in den Kranken- und Siechcnhäusern des Johanniter-Ordens nnterznbringcn, oder ihnen in ihren Wohnungen ärztliche Behandlung rc.angedcihen zu lassen. Die Zinsen der übrigen 400 Thaler aber sollen zurAnsammlung eines Reserve-Fonds benutzt werden.
o. Die Pommersche Genossenschaft.
Nachdem der Ban eines Krankenhauses in Stargard zu 50 Bettenso gut als beschlossen war, ist derselbe leider an den Seitens der Stadtbe-hörden ausgestellten Bedingungen gescheitert, ans welche die Genossenschaftnicht hat eingehen können. Dagegen ist jetzt der Convent eifrig bemüht, umin anderer Weise thätig zu werden. Einmal hat er Unterhandlungen mitdem Krankenhause Bethanien zu Berlin angeknüpft, nm das demselbengehörige, in Polzin belegene, Krankenhaus mit 48 Betten, vielleicht für7000 Thaler zu kaufen; zweitens ist aus dem Dorfe Zülchow bei Stettinder Antrag gestellt, dort unter einer Bevölkerung von 12—15,000 Fabrik-arbeitern ein Krankenhaus zu errichten; drittens hat sich ein Johanniter-Ritter, Freiherr von Sob eck auf Kruckow erboten, in Demmin einkleines Krankenhaus zu gründen, und endlich hat der Commcndator, Grafvon Krassow, die Absicht, mit der Stadt Barth in Unterhandlungen zutreten, welche ein Krankenhaus für 20 Betten Herrichten wolle und Lust be-zeige sich dem Orden anznschließen. Für die Zwecke der Pommerschen Ge-nossenschaft sind derselben ans der Ballei-Kasse 5000 Thaler in Aussichtgestellt worden.
ä. Die Schlesische ljenossenschafk.
Die Schlesische Genossenschaft hat seit ihrer Constituirung bisher dieSumme von 6350 Thalern als Beihülfen an die Krankenhäuser Bethanien