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Das Comitä, bestehend aus den beiden Rcchtsrittern Landrath vonSchenckendorff und Rittmeister von dem Knesebeck, nebst dem LehnschnlzenHase, kaufte ein Hans in Nen-Ruppin, ließ es ansbanen und ans 20 Betteneinrichten, so daß die Anstalt den 30. Oktober 1856 feierlich eingcwciht undsofort eröffnet werden konnte. Auch dies Hans erfreut sich des besten Ge-deihens.
3.
Ein drittes Krankenhaus hofft man in Stendal zu Stande zu bringendurch die specielle Betheiligung der Altmärkischen Johanniter-Ritter, dochsind die desfallsigen Unterhandlungen bis jetzt noch nicht zum Abschluß gelangt.
4.
In der Thätigkeit der Brandenbnrgischen Genossenschaft verdient nocheinen Ehrenplatz die Stiftung von 2000 Thalern, welche der Commendatorvon Rochow für die Einsassen seiner Güter Stülpe, Holbeck, Liessen,Schmielkendorf und Ricsdorf gemacht, und unter den Schutz und die Ober-aufsicht des Ordens gestellt hat, um, wie es in der Stiftungs-Urkundeheißt: „einen, wenn auch nur geringen Theil seiner als Ritter und Com-mendator des Johanniter-Ordens gelobten Verpflichtungen zu erfüllen." Vondiesem Kapital soll fortwährend die Hälfte der Zinsen verwendet werden,um die bedürftigen Kranken und Siechen in Kranken- und Sicchenhäusern,vornehmlich in solchen des Johanniter-Ordens, nnterzubringen, oder ihnenin ihren Wohnungen ärztliche Behandlung rc. zu gewähren. Die andereHälfte soll jährlich pupillarisch sicher angelegt, und dem ursprünglichen Stif-tungs-Kapitale zugcschlagen, mit dem so vermehrten Kapitale aber ans die-selbe Weise weiter und so lange fortgefahren werden, bis der Zinsertrageine Höhe von jährlich 1000 Thalern erreicht haben wird.
5.
Eine ähnliche Stiftung hat, auf den Wunsch seiner sterbenden Gemahlin,geborenen Gräfin von Küssow, der General-Lieutenant und General-AdjutantSeiner Majestät des Königs, von Gerlach, gemacht und unter den Schutz