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haben, auch ihrer hohen Jahre wegen die Reise hierher nicht wohl unter-nehmen können, so haben des Königs Majestät solche für dieses Mal vondem persönlichen Erscheinen bei der Wahl zn dispensircn nnd huldreichst zugestatten geruht, daß sie ihre Stimmen schriftlich abgebcn können.
Nachdem nun solches geschehen, so versammelten sich heute Behufs derWahl des Herrenmeisters die Königlichen Wahleommissaricn:
Seine Erlaucht der Herr Graf zu Stolbcrg-Wernigerode,
Seine Excelleuz der Herr Freiherr von Mautensielin der Wohnung Seiner Erlaucht in der StaatS-Uniform und es fand sichdaselbst eingcladcnermaßcn der allein hier anwesende Comlhur und Ritterdes Johanniter-Ordens
Herr Graf Henckcl von Donnersmarck, Excellenzin der OrdenS-Uniform ein.
Die Königlichen Wahlcommissarien übergaben dem Comthur HerrnGrafen Henckel von Donnersmarck das, von Seiner Königlichen Majestätvollzogene Connnissorinm, nachdem solches vorgelesen worden, zur Kenntniß-nahme und trugen zuvörderst vor, wie Seine Majestät der König in Gnadengeruht habe, die Ballei Brandenburg des ritterlichen Johanniterordens incrneneter Gestalt nnd unter einem neu zu erwählenden Herrenmeistcr nndOrdenshanpt Herzustcllen, auch Behufs der Wahl für dieses Mal die achtalten wirklichen Ritter des Ordens zu Eomthnren zn ernennen.
Sodann eröffneten die Königlichen Wahlcommissarien den Wahlact mitder Erklärung, daß Seiner Majestät dem Könige als höchstem Patron undLandesherrn des Ordens, sowie Allerhöchstdero Vorfahren in der Regierungvon alten Zeiten her das Recht zustehe, zwei Candidaten zum künftigenHcrrenmeister des Ordens zn präsentiren. Seine Königliche Majestät habeihnen demgemäß befohlen, den sämmtlichen Herren Eomthnren zu eröffnen,daß Allerhvchstdieselben zu dieser Wahl als solche Candidaten
xriino loco den Prinzen Friedrich Karl Alexander von Preußen,Königliche Hoheit,
ssouncio locro den zeitigen Ordens-Senior Grafen von Zieten-W n st r a u
benennen wollten, mit dem gnädigsten Erbieten, daß wenn solche Wahl auf