Vorbericht.
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aus schließen, weil er schon dazumal die heilige Ge-wohnheit annahm, Gott dem Herrn seine Seele alleAbende eben so zu empfehlen, als wenn er noch die-sen Tag oder die folgende Nacht sterben sollte.
So brachte Paulus seine Jugendjahre zu. Erhatte schon lange eine Neigung zum Klosterleben,diese wurde immer stärker, und in dem ein undzwanzigsten Jahre seines Alters faßte er den festenEntschluß, die Welt zu verlassen, und sich Gottgänzlich in dem Ordensstande zu schenken. Nachreifer Ucberlegung hielt er zu Rom in dem Klosterdes heiligen Bonaventura bei den ehrwürdigen Vä-tern Franziskanern der streugern Observanz um dieAufnahme au, weil ihm dieser strenge Orden beson-ders gefiel, und er von Gott dazu berufen zu seinglaubte. Sobald er von den Obern die Zusage er-hielt, ließ er sich weder von seinen schwachen Kräf-ten, noch von den Einwendungen seiner Verwandtenund Freunde abhalten. Voll Freude verließ er dieWelt und eilte dem Kloster zu, wo er eben so freu-dig empfangen wurde und den Namen Leonard er-hielt. Er fing diese neue Lebensart an, wie man csvon einem so tugendhaften Jünglinge erwarten konnte.Er beobachtete alle seine Pflichten auf's genaueste;er gehorchte auf den leisesten Wink seiner Vorgesetz-ten; er ergriff alle Gelegenheiten, sich selbst abzu-tödtcn und zu verläugneu; das Gebet war seineNahrung nnd liebste Beschäftigung, daß er also auch