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Vorbericht.
ihre Unschuld allzeit unbefleckt zu bewahren; er führtesie öfters zu einem in der ganzen Umgegend vonPortu Manritio sehr verehrten Bilde Maria's undthat dicß besonders znr Zeit, da Neapel vom Erd-beben erschüttert wurde, damit Gott durch die Für-bitte Maria's seinem Vaterlande gnädig wäre, undcs nicht mit eben dieser Strafruthe züchtigte.
Nachdem er die gehörigen Jahre erreicht harte,fing er zu studircn au, und weil er große Fähigkei-ten besaß und mit allein Eifer sich darauf verlegte,so machte er einen trefflichen Fortgang in den Wis-senschaften. Dicß hinderte ihn aber nicht, auch aufdem Wege der Tugend fortzuschrcitcn: denn wie eram Altar zunahm, so wuchs er auch an Weisheitund Gnade vor Gott und den Menschen. Da die-ses sein Oheim, Augustin Casanuova, hörte, beriefer ihn zu sich nach Rom, damit er dort desto bessereGelegenheit hätte, die Wissenschaften zu erlernen. . . .Als Paulus zu Rom angclangt war, erfüllte er vol-lends die Hoffnung, welche sich sein Oheim von ihmgemacht hatte. Er zeigte sich auch hier als ein Mu-ster eines tugendhaften Jünglings, welcher Allen zurErbauung diente. Sein Eifer im Gottesdienste, seineEingezogenheit und Emsigkeit bei andächtigen Ver-sammlungen leuchteten überall hervor; er trachtetemit allem Ernste nach einem versammelten, inner-lichen und ganz frommen Leben. Wie sehr er sichsein Seelenheil.angelegen sein ließ, kann man dar-