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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
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ganz mit frischem jungem Laubwerk ausgeschmückt fand, unddie umliegenden Säle waren alle mit grünen Zweigen umstellt,um Kühle und Wohlgeruch darin zu verbreiten, denn die Luftwar draus sehr drückend und schwül, wie sie es in dem Maiist. Als er sich in dieser frischen Stube befand, sprach er:Die kühlen grünen Maien thun mir gar wohl, denn der Tagist sehr heiß," und da setzte er sich auf seinen Sitz und plau-derte ein wenig mit dem Messire Espaing de Lion, und sprachensie davon, welcher Hund am besten gejagt habe.

Während dieser Unterredung traten Messire Jvain, seinnatürlicher Sohn, und Messire Pierre de Eabestau in dieStube, in welcher selbst die Tafeln schon gedeckt waren. Jetztbegehrte er das Wasser, um sich die Hände zu waschen, zweiHofleute eilten darnach, Rahmonnet Lane und Naymonnet deCompon, und Cahenton d'Espaigne nahm das silberne Wasch-becken, und ein anderer Ritter, der sich Messire Thiebaultnannte, nahm das Handtuch, er erhob sich von seinem Sesselund streckte die Hände aus zum Waschen, sobald das kalteWasser auf seine Finger herabfiel, welche gar schon und geradewaren, erblaßte sein Gesicht, erbebte ihm das Herz, wanktenseine Füße unter ihm und sank er hin auf seinen Sessel,sagend:Ich bin des Todes, Gott der Herr sei gelobt!"Er redete kein Wort mehr, aber er starb noch nicht gleich,sondern litt noch Noth und letzte Kämpfe.

Die Ritter, die um ihn standen, tief erschrocken, und seinSohn nahmen ihn in ihre Arme gar freundlich, und trugen ihnauf ein Bett und legten ihn nieder und deckten ihn zu, undglaubten, es habe ihn nur eine Schwäche angewandelt. Diezwei Ritter aber, welche das Wasser gebracht hatten, damitman nicht sage, sie hätten ihn vergiftet, gingen zu dem Wasch-becken und der Gießkanne, und sprachen also:Sehet hier dasWasser, in eurer Gegenwart haben wir es gekostet und wollen