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4 (1862) Der kleinen Schriften erster Theil
Entstehung
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das glauben viele Leute in dem Lande Bearn, denn er erfährtund weiß Alles, was vorgeht, wenn man es sich am wenigstenversieht. So ist es auch mit den Nachrichten, die er von denzu Iubcroth erschlagenen Rittern dieses Landes hatte. DieseHabe und der Ruf derselben bringt ihm manchen Nutzen, dennman verlöre hier nicht den Werth von einem goldenen odersilbernen Löffel, daß er es nicht gleich wüßte." Nun nahm ichAbschied von dem Hofmann, und dankte ihm für seine Erzählungund ging in andere Gesellschaft, mit der ich mich vergnügte,doch aber prägte ich mir diese Geschichte, so wie ich sie hiererzählt, fest iu das Gedächtniß ein.

6. Von dcitl tvundcrbarcil Sode des herrlichen GrafenGallon Phöbus von Foir 139!.

In dieser Zeit starb auch der edle und treffliche Grafvon Foix auf eine gar wundersame Weise; ich will Euch sagenwie: Es ist die Wahrheit, daß er vor allen Leibesübungen dieJagd und seine Hunde liebte, und mit diesen war er sehr Wohlversehen, denn er hatte ihrer zu seinem Vergnügen mehr alssechshundert.

Der Graf befand sich in Bearn, in der Mark von Ortais,und trieb und jagte in den Wäldern von Sanncterre, auf demWege von Pampeluna, und hatte er den Tag, an dem er-starb, den ganzen Morgen einen Bären gejagt, welcher endlichgefangen wurde. Da er den Fang angesehen und das Waid-recht vollzogen worden war, näherte sich der Mittag. Dafragte er die, welche um ihn waren, wo man ihm die Tafelbereitet habe? Man antwortete:Im Hospital Nion, zwei kleineStunden von Ortais," und so war es auch. Sie ritten Allenach diesem Dorfe. Der Graf und seine Leute stiegen an demSchloß ab, dann begab er sich nach seiner Stnbe, welche er