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ich Euch gesagt, und werden wir bald Nachricht davon hören.Aber niemals noch hat das Land Bcarn seit hundert Jahrenan einem Tage so viel verloren, als dicßmal in Portugal."
Mehrere Ritter und Hofdiener, die zugegen waren, unddiese Rede des Grafen hörten, getrauten sich nicht zu sprechen,und machten ihre Anmerkungen im Stillen darüber. Zehn Tagenachher hörte man die Wahrheit Wohl von denen, die dabeigewesen waren, und die gern Jedem erzählten, der es hörenwollte, wie es zu Juberoth hergegangen war. Da erneute sichdie Trauer des Grafen und aller derer, welche dabei ihreBrüder, Anverwandte, Kinder oder Freunde verloren hatten.
„Heilige Maria!" sagte ich zu dem Hofmann, der mir dieGeschichte erzählte, „aber wie ist es nur möglich, daß der Grafvon Foix eine solche Nachricht so schnell wissen oder errathenkann, als von heut auf Morgen?" „Meiner Treu," sagte er,„er wußte es wohl, wie eS sich zeigt." „So muß er denn einWahrsager sein," sagte ich, „oder er hat Boten, die auf demWinde reiten, oder er hat irgend eine Kunst." Der Hofmannlachte und sagte: „Wahrscheinlich muß er es durch irgendZauberei erfahren, aber wir wissen eigentlich hier zu Lande nicht,wie er es macht, und haben darüber nur eine Vermuthung."Da sagte ich zu dem Hofmann: „Und diese Vermuthung, wolltIhr mir sie wohl sagen, und wenn es eine Sache ist zum Ver-schweigen, so will ich sie wohl verschweigen, und niemals, solang ich auf der Welt oder in diesem Land bin, den Munddarüber anfthun." „Ich bitte Euch drum," sagte der Hofmann,„denn ich wollte nicht gern, daß man es wüßte, wie ihr es vonmir erfahren, doch spricht man wohl unter seinen Freundendavon." Nun zog er mich in einen Winkel der Kapelle imSchloß Ortais, und begann seine Erzählung folgendermaßen:
Es sind wohl ungefähr zwanzig Jahre, daß in diesemLand ein Baron lebte, der sich Raymond Seigneur de Corasse