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den Mangel eines Erben sehr betrübt war, und nahm ich nunAbschied von diesem Edelmann, und dankte ihm, daß er miralso gefällig die Sache erzählt habe.
4. von einem Uachtlrämpfcr nnd einem bezaubertenLaren.
Noch oft sah ich den Edelmann, der mir solches erzählt,anf dem Schlosse von Foix, und einstens fragte ich ihn: „Warumdoch Mcssire Pierre de Bcarn, der mir ein gar tapferer nndreicher Herr schien, nicht verheirathet sei?" „Vcrheirathct ist erwohl," sprach er, „aber seine Frau und seine Kinder wohnennicht bei ihm." „Und warum das?" sprach ich da. „Daswill ich Euch wohl erzählen," sagte der Edelmann. „MessirePierre de Bearn hat die Gewohnheit, daß er Nachts aus demSchlaf erwacht, aufsteht, sich'bewaffnet,, seinen Degen zieht, umsich her kämpft, und man weiß nicht gegen wen, was denn sehrsorglich ist. Aber seine Diener, die in seiner Stube schlafenund ihn bewachen, springen dann auf, wenn sie ihn so fechten
sehen, und fragen ihn, was er treibt? Er sagt dann aber zu
ihnen, er wisse nichts davon nnd sie seien Lügner. Manchmalließ man ihm auch keine Waffen und Degen in seiner Stube,
aber wenn er dann erwachte und sie nicht fand, führte er ein
solches Getöse und Unwesen, daß man glauben sollte, allehöllischen Teufel wären bei ihm in der Stube. Drum läßtman sie ihm lieber nnd achtet auf ihn; wenn er dann sichbewaffnet und wieder entwaffnet hat, legt er sich wieder zuBett." „Heilige Maria!" sagte ich, „woher mag wohl solchePhantasie dem Messire Pierre kommen, daß er Nachts aufstehtund solch Gefechte hält? Das sind sehr wunderbare Sachen."„Meiner Treu," sagte der Hofmann, „man hat ihn oft darum